Montag, 8. Juli 2013
Samstag, 6. Juli 2013
Dalia Grybauskaite
Litauen
hat die EU-Ratspräsidentschaft
am 01.07.2012 übernommen.
Eine
feierliche Zeremonie in Vilnius, denn Litauen hat in den kommenden
sechs Monaten die EU-Ratspräsidentschaft inne. Die litauische
Präsidentin Dalia Grybauskaite hat ihr Land mit einer rigiden
Sparpolitik wieder auf Kurs gebracht. Sie ist voller Tatendrang: “Wir
werden alle Mitglieder und Institutionen mobilisieren, um Europas
finanzielle Position zu stärken, um die Wirtschaften wieder auf den
Pfad des Wachstums zu führen und um Jobs für die Menschen zu
schaffen. Wir müssen Europas Offenheit zu unserer Stärke machen.”
Die Präsidentin des Baltikumstaates warnte Brüssel zudem vor dem russischen Nachbarn. Moskau werde versuchen im Osten an Einfluss zu gewinnen. Litauen will sich auf jeden Fall nicht einschüchtern lassen. Die Biene habe keine Angst davor, den Bären zu reizen, so Grybauskaite.
Dalia Grybauskaite, wer ist diese Frau?. Wenn mann alles glaubt, was über sie berichtet wird, dann wäre sie der Prototyp eines Politikers bzw. einer Politikerin.
-die strenge Herrscherin der litauischen Politik.
- die eiserne Lady Litauens kommt aus normalen Verhältnissen und wurde nie gefördert oder unterstützt
- Sie hasst endloses Gerede
- Sie hat den schwarzen Gürtel in Karate
- Sie liebt ihr Land und hat es aus der Krise geführt mit unpopulären Maßnahmen
- Gerüchte um eine KGB-Mitgliedschaft kommen immer wieder auf, was sie heftig dementiert
- ihre Minister mussten einzeln zum Englischtest bei ihr persönlich.
- Als sie Präsidentin wurde, verzichtete sie auf die Hälfte ihres Gehalts
Es wird interessant sein, Ihren Weg weiter zu verfolgen.
Vilnius/Brüssel (dpa Insight) – Es ist eine Art Heimspiel für Dalia Grybauskaite. Als erste Litauerin zog sie 2004 in das Kollegium der EU-Kommission und leitete dort fünf Jahre lang das Haushaltsressort. Danach wurde sie Staatschefin der osteuropäischen Republik - nun kehrt sie im Rahmen der litauischen EU-Ratspräsidentschaft an ihre alte Wirkungsstätte zurück.
Die 57 Jahre alte Finanzexpertin wird gerne als «Eiserne Lady» bezeichnet und gilt als Freundin klarer Worte. Dafür hat die parteilose Politikerin mit dem schwarzen Karate-Gürtel Anhänger in allen Lagern des kleinen baltischen Landes.
Versprecher zu Anfang
Bis Ende 2013 will sie als an der Spitze der litauischen EU-Ratspräsidentschaft Klartext reden. Jetzt muss sie zeigen, dass sie nicht nur aus Perspektive der Kommission, sondern auch für den Rat Politik machen kann.Ihren ersten Auftritt im Straßburger Parlament begann sie mit einem kleinen Versprecher, der für heitere Stimmung im morgendlichen Plenum sorgte. «Sechs Jahre», würde der Ratsvorsitz dauern. In das heitere Lachen der Abgeordneten korrigierte sie sich: «Das sei dann vielleicht doch ein bisschen zu viel des Guten.» Ihre Ratspräsidentschaft dauert sechs Monate, von Juli bis Dezember 2013.
Oberstes Ziel: Finanzen in Ordnung bringen
Wenige Tage vor Beginn der Ratspräsidentschaft hatte sich Grybauskaite im dpa-Interview geäußert: «Unsere Prioritäten [...] betreffen zumeist die wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen Europa derzeit konfrontiert ist. Dazu zählen die Maßnahmen zur Stabilisierung des Finanzsektors und die Umsetzung der Instrumente, mit denen die Haushaltsdisziplin in der EU gestärkt werden soll.»Jugendarbeitslosigkeit reduzieren
Darüber hinaus will sie die europaweit hohe Arbeitslosigkeit - besonders bei jungen Menschen - in Angriff nehmen. Am Rande eines Treffens der EU Staats- und Regierungschefs Ende Juni dämpfte sie aber die Erwartungen: «Die Probleme sind nicht über Nacht zu beheben.» Die sechs Milliarden Euro, die in der neuen Finanzplanung bis zur Halbzeit 2016 im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit vorgesehen sind, sieht die Präsidentin nur als einen ersten Schritt.Blick gen Osten
Ein weiteres wichtiges Anliegen Grybauskaites sind die EU-Anrainer östlich der Schengen-Grenzen. «Wir haben darum gekämpft, dass die Östliche Partnerschaft überhaupt ins Leben gerufen wurde», sagt sie. «Wir sind darauf bedacht, das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine zu unterzeichnen.» Ob es dazu kommt, hängt ihrer Meinung nach maßgeblich davon ab, ob die Ukraine ihre Hausaufgaben erledigt, insbesondere in Bezug auf Menschenrechte und Rechtsstaat. Auch die Haltung der übrigen EU Mitgliedsstaaten wird entscheidend sein.Energiepreise Achillesverse der Wirtschaft
Zusätzlich will sich Grybauskaites für einen einheitlichen europäischen Energiemarkt einsetzten, wie sie bei der Eröffnungsrede der Präsidentschaft in Straßburg betonte. Hohe Strom- und Kraftstoffpreise «sind die Achillesverse» vieler Unternehmen und das Einsparpotenzial durch einen funktionierenden Markt läge bei bis zu 35 Milliarden Euro pro Jahr. Litauen zählt in Europas Energiepolitik zu den Staaten, die ambitionierten Klimaschutz kritisch sehen. Schon in den Vorbereitungen zur Ratspräsidentschaft verlautete aus der litauischen EU-Vertretung, dass man bei Themen der Energiepolitik vor allem auf die Wettbewerbsfähigkeit und die Versorgungssicherheit Wert lege. Der Aspekt der Nachhaltigkeit sei keine oberste Priorität.Aufforderung an Abgeordnete
Vor den Abgeordneten gab Grybauskaite freimütig zu, dass ihre Ziele hochgesteckt seien. Sie forderte die Parlamentarier dazu auf, die Wähler mit tatkräftiger Arbeit für den im Mai 2014 anstehenden EU-Urnengang zu überzeugen. Sie wolle in den kommenden sechs Monaten auf jeden Fall «liefern, so wie es Europas Bürger jeden Tag tun». Besonders die Arbeitslosen des Kontinents lägen ihr dabei am Herzen: «Jeder einzelne trägt eine Geschichte unerfüllter Träume in sich, deshalb möchte ich in der Präsidentschaft Litauens alles dafür tun, um Arbeitsplätze zu schaffen.» Grybauskaite sagte das mit emotionalem Unterton - sonst wirkte sie im Europaparlament hingegen eher nüchtern und sachorientiert. Litauen fit für EuropaBereits vor der Krise hatte Grybauskaite als EU-Haushaltskommissarin von Brüssel aus gegen den wirtschaftlichen «Schlendrian» in ihrer Heimat gewettert. Nach ihrer Wahl zur Präsidentin Litauens im Jahr 2009 forderte sie einen strikten Konsolidierungskurs - auch um die Ziele für einen Beitritt zur Euro-Zone nicht zu gefährden.
Fit für Europa soll auch ihr Kabinett sein: Nach den Parlamentswahlen im vergangenen Oktober unterzog sie die Minister vor der Ernennung einer Sprachprüfung. Jeder Politiker sollte mindestens eine der EU-Arbeitssprachen beherrschen, um Litauen während der EU-Ratspräsidentschaft «ordentlich repräsentieren» zu können. Sie selbst spricht außer ihrer Muttersprache noch Englisch, Russisch, Polnisch und Französisch.
Politkarriere nach der Wende
Mit der Unabhängigkeit Litauens Anfang der 90er Jahre wechselte die als hochintelligent geltende Leiterin eines Wirtschaftsinstituts in Vilnius in das Büro des damaligen Ministerpräsidenten Gedimas Vagnorius. Sie hatte danach verschiedene politische und diplomatische Stationen in Brüssel und Washington. Als ihr Land in die EU wollte, war sie als Chefunterhändlerin zum EU-Beitritt in zentraler Position tätig. Die Kärntnerarbeit am Verhandlungstisch wurde belohnt: 2004 nahm sie als erste Litauerin in einem der Chefsessel der EU-Kommission Platz.Europäisches Profil von Anfang an
Unter EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso übernahm Grybauskaite den Posten für Finanzprogramme und Haushalt. Sie gilt als freundlich im Umgang, aber hart in Verhandlungen. Gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit in der Kommission saget sie: «Ich bin zum arbeiten nach Brüssel gekommen und nicht zum Urlaub machen.» Grybauskaite hielt sich mit Kritik an der Höhe der Zuwendungen für die Landwirtschaft nicht zurück. Tatsächlich sanken die Zuwendungen für Europas Bauern zum zweitgrößten Posten im EU Finanzplan 2007 - 2013.Parteilose Präsidentin
Im Jahr 2009 wurde sie zur Staatspräsidentin Litauens gewählt. Den Erfolg als unabhängige Kandidatin schrieben Demoskopen unter anderem einer wachsenden Politikverdrossenheit in ihrem Heimatland zu.Grybauskaite ist Trägerin des Karlspreises für Verdienste um die europäische Einigung. Hauptgrund hierfür: Ihr erfolgreicher Kurs als Staatspräsidentin nach der Fast-Pleite Litauens im Jahr 2009. In der Folge führte sie das Land auf einen robusten Wachstumskurs und konnte einige Auslandsschulden frühzeitig zurückzahlen.
Außer einer Leidenschaft für asiatische Kampfkunst ist über das Privatleben der Staatspräsidenten wenig bekannt. Grybauskaite ist ledig und hält sich mit Details zu ihrem Leben außerhalb der Politik zurück.
«Für den Vorsitz gut gerüstet»
Mit Litauen übernimmt ein Drei-Millionen-Staat die Präsidentschaft über eine Institution, die für mehr als 500 Millionen Europäer einen Großteil der Gesetze verantwortet. Kritiker wenden ein, dass kleine EU Mitgliedsländer nicht über ausreichend Mittel und Knowhow verfügen, um in einer Präsidentschaft entscheidende Akzente zu setzten.Ende Juni sagte Grybauskaite am Rande eines EU-Gipfels: «Erfahrung ist nicht alles» - dies auch in Anspielung auf ihre langjährige Arbeit in Brüssel. Sie ist überzeugt, dass ihr Land gut gerüstet ist. Damit stößt sie unter Experten auch auf Zustimmung. Sie schätzen die Verwaltung in Vilnius als effizient und zielstrebig ein.
Dass sie ihre Zeit gut zu nutzen weiß, zeigte sich am 3. Juli bei ihrem Auftritt im EU-Parlament: Schon eine halbe Stunde nach Vorstellung des Präsidentschaftsprogramms im Plenum saß die Staatschefin im Flieger nach Berlin, um dort über Jugendarbeitslosigkeit zu verhandeln.
Dort traf mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammen, der sie im Appell zu Engagement gegen Jugendarbeitslosigkeit beipflichtete. Es sei mehr als nur Geld notwendig, um diese Krise zu meistern, sagte Merkel - und war sicherlich zufrieden, als Grybauskaite ihr zustimmte und ergänzte: «Die Regierungen sind gefordert.» Die Litauerin hat nun sechs Monate Zeit, um bei den EU-Staaten mehr Tempo zu machen. Es bleibt abzuwarten, ob sie mit ihrer zupackenden Art die 27 anderen EU-Staaten von ihrem Kurs überzeugen kann
Mittwoch, 3. Juli 2013
Carlos Santana Musiktip 03072013
Fiel mir gerade in die Hände:
https://www.youtube.com/watch?v=AlhM...1C1E9BA4FEF77B
Guitar Heaven: The Greatest Guitar Classics of All Time
Santana | Format: Audio CD
http://www.amazon.de/Guitar-Heaven-G...ywords=santana
https://www.youtube.com/watch?v=z6_aD1P-z2A&list=PLB54F5D4AC3954599
https://www.youtube.com/watch?v=IH3WcfpRgkQ&list=PL8FEAB94B510419B0
Mittlerweile zählt Carlos Santana 63 Lenze. Santana gehört zu den bedeutendsten Musikern und Gitarrenspieler unserer Zeitrechnung. Wie auch Joe Cocker ist Carlos Santana auf dem berühmten Woodstock Festival aufgetreten und hatte sogar die Ehre mit Jimi Hendrix zu spielen. Und viele bekannte Künstler hatten die Ehre mit Santana zu arbeiten.
Nun hat Carlos Santana eine neue CD veröffentlicht. In freudiger Erwartung legte ich also die Scheibe „Guitar Heaven: the Greatest Guitar Classics of All Time“ in den dafür vorgesehenen Player und schon rockte das Haus. Sofort als der erste Titel „Whole lotta Love“ anspielte, zuckte mein ganzer Körper. Mein Live Erlebnis in meinem eigenen Haus. Ich sollte anmerken, dass man Santana unbedingt einmal Live gesehen haben muss. Der Mann ist ein Genie und es ist immer wieder erstaunlich, welche Töne Santana aus so einer Gitarre rausholt.
Weiter geht es mit dem Klassiker „Can’t you hear me knocking“, der einen weiteren Leckerbissen darstellt. Der nächste Kracher folgt mit „Sunshine of your love“, welcher einen Top-Anspieltipp darstellt. Unter anderem wurde der Song von Eric Clapton geschrieben und das hört man auch.
Leisere Töne erklingen bei „While my guitar gently weeps“. Hier erkennt man die weiche Seite von Santana, der auch solche wunderschönen Kompositionen umsetzen kann. Der Track bildet ein weiteres Highlight auf dem Longplayer, der in der Deluxe Version 14 Titel beinhaltet und mit einer Bonus DVD brilliert.
Bei dem Song „Photograph“ geht es mal wieder richtig ab. Die Stimme von Chris Daughtry passt hervorragend. Absolut Hit verdächtig und um ehrlich zu sein, mein absoluter Favorit. Leider erlebt die Stimmungskurve nach diesem Lied einen absoluten Tiefpunkt, denn der nachfolgende Titel „Back in Black“ hätte man sich wirklich sparen können. Ein wirklicher Minuspunkt folgt so gleich. Es grenzt fast schon an Ohrenkrebs, wenn man sich die Interpretation von „Riders on the Storm“ anhören muss. Wie kann man einen solchen Klassiker von The Doors so verhunzen? Und das, obwohl das Lied perfekt ist.
Obwohl bei „Smoke on the water“ die Stimme von Jacoby Shaddix recht dünn wirkt, sind die Gitarrenpassagen von Santana mehr als passend. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man davon ausgehen, dass der Track Santana auf den Leib geschrieben ist. „Dance the night away“ ist hörenswert, gehört jedoch nicht zu den Besten. Bei „Bang a Bong“ gerät der Zuhörer ins Rätseln. Warum wurde der Klassiker von T.Rex mit diesem Namen ausgestattet? Verwunderlich auch die starken Töne von Gavin Rossdale. Softer wird es wieder mit Joe Cocker, der „Little Wing“ mit Santana eingespielt hat.
Weiterhin folgen „I ain’t superstitious“ und Fortunate son“. Den krönenden Abschluss bildet der alte Red Hot Chilli Peppers Klassikers „Under the bridge“, der vollkommen neu interpretiert wurde ohne seinen alten Charme zu verlieren. Toller und typischer Sound. Eine neue Interpretation alter Gitarren Klassiker. Wer allerdings neue Lieder erwartet hat, wird die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Die Bonus DVD ist super, zeigt sie doch einen Einblick in die Studioarbeit von Santana und seinen eingeladenen Gästen. Dennoch bin ich hin und her gerissen von diesem Longplayer. Ungefähr sechs Tracks sind der absolute Oberhammer, andere sind weniger gut und zwei Lieder sind total daneben. Dabei gibt es so viele gute Rockklassiker. Erst Recht aus den 1970er Jahren. Doch weil Santana halt Santana ist, kann ich mit ruhigem Gewissen dem Album eine durchschnittlich gute Note erteilen.
Quelle: http://www.cd-bewertungen.de/reviews/rock/kritik-guitar-heaven-the-greatest-guitar-classics-of-all-time-von-santana/
Dienstag, 2. Juli 2013
Die Machenschaften unserer Krankenkassen
Es wäre schön, Ihre Meinung zu dem Thema zu hören. Kennen Sie auch solche Beispiele?
„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Artikel 1, Grundgesetz
„Jeder
hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit
er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die
verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt. “
Artikel 2, Grundgesetz
„Niemand
darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse,
seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner
religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder
bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt
werden. “ Artikel 2, Grundgesetz
Ich
glaube, in keinem Land gibt es mehr Sozialgesetze als in Deutschland.
Neben
den genannten Artikeln aus dem Grundgesetz möchte ich noch
Sozialgesetzbuch
und Behindertenrecht stellvertretend nennen.
„Das
Behindertenrecht orientiert sich an der Menschenwürde. Die
Menschenwürde steht im Vordergrund
Mit dem Sozialstaatsprinzip, zu dem sich das Grundgesetz (GG) in Art. 20 und 28 bekennt, ist die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit zu einem tragenden Grundsatz aller staatlichen Maßnahmen erhoben worden. Der Staat hat die Aufgabe, besonders die Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung sozial zu gestalten:
Menschenwürdige Lebensbedingungen sind zu gewährleisten (Art. 1 GG). Im übrigen gilt: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" (Art. 3 Abs. 3 GG). „
Mit dem Sozialstaatsprinzip, zu dem sich das Grundgesetz (GG) in Art. 20 und 28 bekennt, ist die Forderung nach sozialer Gerechtigkeit zu einem tragenden Grundsatz aller staatlichen Maßnahmen erhoben worden. Der Staat hat die Aufgabe, besonders die Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung sozial zu gestalten:
Menschenwürdige Lebensbedingungen sind zu gewährleisten (Art. 1 GG). Im übrigen gilt: "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" (Art. 3 Abs. 3 GG). „
Ich
bin schwerbeschädigt (70G, Erweiterung ist beantragt) und chronisch
krank.
Gegen
diese Gesetze verstößt
die IKK Berlin-Brandenburg mehrfach und das bis jetzt ungestraft. Das
geht schon seit Jahren so.
In
Deutschland gilt auch: Papier ist geduldig, Recht haben und Recht
bekommen sind zwei vollkommen unterschiedliche Sachen.
Ich
hoffe, ich habe jetzt Ihr Interesse geweckt. Bitte lesen Sie weiter.
Meine
Krankenkasse, die IKK
Berlin-Brandenburg, verzögert
die Kostenübernahme für eine Prothese und
für dringend benötigte Hilfsmittel wo sie nur kann.
Wenn ich im Oktober nicht wieder arbeiten gehe, bin ich
wahrscheinlich arbeitslos.
Mir
wurde im Herbst 2012 der rechte Unterschenkel abgenommen. Jetzt ist
alles verheilt, ich fühle mich gesund und könnte wieder arbeiten
gehen, was mein sehnlichster Wunsch ist, nur es fehlt die Prothese.
Da ich in der zweiten Etage wohne, kann ich so die Wohnung seit
Monaten nicht verlassen, bin also vom gesellschaftlichen Leben
vollkommen ausgeschlossen.
Was
die Krankenkassen mit den Patienten treiben, schlägt dem Fass den
Boden aus. Wissen Sie eigentlich, dass Krankenkassen immer öfter die
Leistungen, die sie bezahlen müssten, verweigern? Diese Verweigerung
hat System. Wer sich nicht wehrt oder wehren kann, hat verloren
(ich habe noch ein Beispiel
angefügt).
Genau
so ist es in meinem Streitfall mit der IKK Berlin-Brandenburg. Diesen
Fall habe ich inzwischen einem Anwalt übergeben.
Wie
schon gesagt wurde mir im Oktober 2012 der Unterschenkel des rechten
Beines amputiert. Das alleine ist schon schlimm genug, aber der nun
einsetzende Kampf mit der Krankenkasse zehrt an den Nerven.
Nachdem
es mir wieder einigermaßen gut ging (Januar 2013) und ich wieder zu
Hause war, brauchte ich natürlich einige Hilfsmittel um den Alltag
zu bewältigen. Bei der Bewilligung eines Rollstuhls, der zu mir und
meiner Wohnung passt, wurde ein Gewese gemacht, als ob ich eine
Mercedes E-Klasse benötige. Zur Erläuterung, der Rollstuhl um den
es ging, kostet bei Plus.-Online 99 €.
Ein
Antrag über weitere Hilfsmittel, vor allem für das Badezimmer,
wurde mit vollkommen falschen Argumenten abgelehnt. Der Fall ist nach
knapp einem halben Jahr immer noch nicht geklärt. Die Kasse hofft
anscheinend, dass der Patent vor Gram verstirbt.
Egal,
ich will euch nicht weiter mit Einzelheiten belasten. Sollte
diesbezüglich von eurer Seite Interesse bestehen, verweise ich gerne
an meinen Rechtsanwalt.
Hier
ein historischer Ablauf:
Worum
geht es mir denn? Ich bitte Sie Ihren Einfluss gegenüber den
Krankenkassen geltend zu machen und die Kassen anzuweisen, solche
Anträge zeitnah unter Ausschluss von fadenscheinigen
Ablehnungsgründen zu bearbeiten.
Ich
möchte, dass sich die IKK bei mir entschuldigt, die Hilfsmittel
genehmigt und damit meine Würde wiederherstellt. Ich will arbeiten
und nicht als Schmarotzer der Gesellschaft zur Last fallen. Außerdem
habe ich Angst, dass ich im Oktober meinen Arbeitsplatz verliere. Im
Moment bekomme ich Überbrückungsgeld von der Arbeitsagentur. Diese
Maßnahme läuft im Oktober aus, so dass ich dann Rente erhalten muß.
Und hier noch ein Beispielaus dem Göttinger Tageblatt
Sturz und Fieber mit Billig-Prothese
Obwohl Ärzte C-Leg verschreiben: Krankenkasse verweigert Unfallopfer moderne Prothese
Göttingen. Es war der 3. November2000, als sich Walter Friedrichs‘ Leben mit einem Schlag
veränderte: Als er am Königsstieg auf die Straße trat, wurdeer von einem Auto erfasst. Der
Aufprall schleuderte den damals 65-Jährigen 20 Meter durch die Luft. Lebensbedrohlich verletzt,
blieb Friedrichs mit zertrümmerten Beinen auf dem Asphalt liegen. Bis heute kämpft er mit
der Krankenkasse um eine moderne Beinprothese, die ihm ein menschenwürdiges Dasein ermöglichen
würde.
Durch eine zehnstündige Operation wurden die Beine durch Schrauben und Platten
wieder aufgebaut. 2004 jedoch brach die Konstruktion, Friedrichs bekam ein künstliches
Kniegelenk. 2009 trat eine hartnäckige Entzündung auf, die nicht weichen wollte. Die Folgen:
Amputation des rechten Beins im November 2010 im Göttinger Uni-Klinikum.
Ein halbes Jahr später aber war klar, dass Friedrichs mit der Primitiv-Prothese, die er beispielsweise
beim Hinsetzen per Hand entsperrren musste, nicht zurechtkam: Das Gehen war extrem
mühsam, manchmal versagte die Arretierung, er stürzte, Treppensteigen ging gar nicht.
Daraufhin stellten die Ärzte der Uni-Klinik im Juli 2011 ein Rezept für eine Spezial-Prothese
des High-Tech-Herstellers Ottobock aus. Friedrichs Krankenkasse, die Barmer GEK, genehmigte
eine sechswöchige Testphase mit dem „C-Leg“: Die hochmoderne Prothese passt sich mit Sensoren und einer mikroprozessorgeregelten Hydraulik dynamisch an alle Gehgeschwindigkeiten an und ermöglicht
eine zuverlässige Sicherung beim Stehen. Bei Friedrichs funktionierte das ausgezeichnet, zeigen auch Videoaufnahmen. Aber nur für die genehmigten sechs Wochen. Nach einem Kostenvoranschlag
für das C-Leg über 30 000 Euro lehnte die Krankenkasse die Prothese ab. Stattdessen bekam Friedrichs
wiederum eine komplett steife Prothese mit Entsperrmechanismus: Nach einem Widerspruch
von Friedrichs Schwiegertochter Cornelia Friedrichs räumte der medizinische Dienst der Krankenversicherung (MdK) Niedersachsen in seinemGutachten zwar ein, diese Prothese
sei „nicht adäquat“, aber ein „Herrennormgelenkfuß“ für 200 Euro und ein anderes Kniegelenk
für 250 Euro täten es auch. Diese Lösung mit Gesamtkosten von 5000 Euro, so das
Gutachten, „wären für die Belangedes Versicherten ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich.
Er wäre in der Lage, selbstständige Transfers vorzunehmen und dann auch wenige Schritte zu gehen.“
Erneut widersprach die Schwiegertochter, die zudem eine Expertise von Ottobock ins Feld führte: Die Sturzhäufigkeit werde „mit dem C-Leg deutlich verringert“, die High-Tech-Prothese bringe „einen Gebrauchsvorteil und Mehrnutzen“. Aber wieder erklärte die Barmer unter Berufung auf den medizinischen
Dienst, ein C-Leg bringe „keinen deutlichen Gebrauchsvorteil“. Auch dass das Uni-Klinikum
ein zweites Mal ein CLeg verschrieb, stimmte die Barmer nicht um – obwohl die Ärzte
erklärten, die alte Prothese führe zu Stürzen und Nebenerkrankungen.
Daher sei „die Versorgung mittels C-Leg klinisch indiziert“. Das Göttinger Reha-Zentrum erklärte zudem, „ausärztlicher Sicht ist eine Versorgung mit einem C-Leg-System dringend notwendig, um die eigenständige
Mobilisation zu fördern, die Lebensqualität zu verbessern und letztlich über die Mobilisation ein Fortschreiten
der internistischen Erkrankungenzu vermeiden.“
Stattdessen die Erklärung der Barmer: Aus dem Schreiben des Klinikums ergäben sich „keinerlei
neue medizinische Erkenntnisse“. Und die Einschätzung durch Ottobock sei „nicht plausibel nachzuvollziehen“.
Jüngste Entwicklung: Friedrichs wurde ins Klinikum eingeliefert – Fieber, Flüssigkeit und Infektion im Gewebe des Beinstumpfs.Eine Folge der Billig-Prothese, meinen die Ärzte.
Obwohl Ärzte C-Leg verschreiben: Krankenkasse verweigert Unfallopfer moderne Prothese
Göttingen. Es war der 3. November2000, als sich Walter Friedrichs‘ Leben mit einem Schlag
veränderte: Als er am Königsstieg auf die Straße trat, wurdeer von einem Auto erfasst. Der
Aufprall schleuderte den damals 65-Jährigen 20 Meter durch die Luft. Lebensbedrohlich verletzt,
blieb Friedrichs mit zertrümmerten Beinen auf dem Asphalt liegen. Bis heute kämpft er mit
der Krankenkasse um eine moderne Beinprothese, die ihm ein menschenwürdiges Dasein ermöglichen
würde.
Durch eine zehnstündige Operation wurden die Beine durch Schrauben und Platten
wieder aufgebaut. 2004 jedoch brach die Konstruktion, Friedrichs bekam ein künstliches
Kniegelenk. 2009 trat eine hartnäckige Entzündung auf, die nicht weichen wollte. Die Folgen:
Amputation des rechten Beins im November 2010 im Göttinger Uni-Klinikum.
Ein halbes Jahr später aber war klar, dass Friedrichs mit der Primitiv-Prothese, die er beispielsweise
beim Hinsetzen per Hand entsperrren musste, nicht zurechtkam: Das Gehen war extrem
mühsam, manchmal versagte die Arretierung, er stürzte, Treppensteigen ging gar nicht.
Daraufhin stellten die Ärzte der Uni-Klinik im Juli 2011 ein Rezept für eine Spezial-Prothese
des High-Tech-Herstellers Ottobock aus. Friedrichs Krankenkasse, die Barmer GEK, genehmigte
eine sechswöchige Testphase mit dem „C-Leg“: Die hochmoderne Prothese passt sich mit Sensoren und einer mikroprozessorgeregelten Hydraulik dynamisch an alle Gehgeschwindigkeiten an und ermöglicht
eine zuverlässige Sicherung beim Stehen. Bei Friedrichs funktionierte das ausgezeichnet, zeigen auch Videoaufnahmen. Aber nur für die genehmigten sechs Wochen. Nach einem Kostenvoranschlag
für das C-Leg über 30 000 Euro lehnte die Krankenkasse die Prothese ab. Stattdessen bekam Friedrichs
wiederum eine komplett steife Prothese mit Entsperrmechanismus: Nach einem Widerspruch
von Friedrichs Schwiegertochter Cornelia Friedrichs räumte der medizinische Dienst der Krankenversicherung (MdK) Niedersachsen in seinemGutachten zwar ein, diese Prothese
sei „nicht adäquat“, aber ein „Herrennormgelenkfuß“ für 200 Euro und ein anderes Kniegelenk
für 250 Euro täten es auch. Diese Lösung mit Gesamtkosten von 5000 Euro, so das
Gutachten, „wären für die Belangedes Versicherten ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich.
Er wäre in der Lage, selbstständige Transfers vorzunehmen und dann auch wenige Schritte zu gehen.“
Erneut widersprach die Schwiegertochter, die zudem eine Expertise von Ottobock ins Feld führte: Die Sturzhäufigkeit werde „mit dem C-Leg deutlich verringert“, die High-Tech-Prothese bringe „einen Gebrauchsvorteil und Mehrnutzen“. Aber wieder erklärte die Barmer unter Berufung auf den medizinischen
Dienst, ein C-Leg bringe „keinen deutlichen Gebrauchsvorteil“. Auch dass das Uni-Klinikum
ein zweites Mal ein CLeg verschrieb, stimmte die Barmer nicht um – obwohl die Ärzte
erklärten, die alte Prothese führe zu Stürzen und Nebenerkrankungen.
Daher sei „die Versorgung mittels C-Leg klinisch indiziert“. Das Göttinger Reha-Zentrum erklärte zudem, „ausärztlicher Sicht ist eine Versorgung mit einem C-Leg-System dringend notwendig, um die eigenständige
Mobilisation zu fördern, die Lebensqualität zu verbessern und letztlich über die Mobilisation ein Fortschreiten
der internistischen Erkrankungenzu vermeiden.“
Stattdessen die Erklärung der Barmer: Aus dem Schreiben des Klinikums ergäben sich „keinerlei
neue medizinische Erkenntnisse“. Und die Einschätzung durch Ottobock sei „nicht plausibel nachzuvollziehen“.
Jüngste Entwicklung: Friedrichs wurde ins Klinikum eingeliefert – Fieber, Flüssigkeit und Infektion im Gewebe des Beinstumpfs.Eine Folge der Billig-Prothese, meinen die Ärzte.
Abonnieren
Posts (Atom)






























































































